Wanderausstellung „Telemann und Frankreich“

Die Wanderausstellung „Telemann und Frankreich – La France et Telemann“ ist ab 12. Juni ist der St. Petri Kirche zu sehen!

Je suis grand Partisan de la Musique Françoise, je l’avoue. – Ich muß gestehen, daß ich ein grosser Liebhaber der Frantzösischen Music sey.

Dieser Satz Telemanns aus einem Brief an seinen Hamburger Kollegen Johann Mattheson (1717) ist ein Geständnis. Denn wie ein roter Faden zog sich die Auseinandersetzung mit der französischen Musik durch das Leben des Komponisten. Auf der einen Seite setzte sich Telemann für die Verbreitung des französischen Stils in Deutschland ein. Auf der anderen Seite bemühte er sich mit Erfolg, die deutsche Mu­­sik im Ausland, insbesondere in Frankreich zu etablieren. Er komponierte eine große Anzahl von französischen Ouvertürensuiten, französisch beeinflusste Cembalo- und Kammermusik und einen „Frantzösischen“ Kantatenjahrgang. 1737/38 reiste der Hamburger Kantor und Musikdirektor ­für neun Monate in die europäische Musikhauptstadt Paris, wo er als erster deutscher Komponist große Erfolge feiern konnte.

Den vielfältigen Beziehungen Telemanns zur Musik und Kultur Frankreichs soll mit dieser Ausstellung nachgespürt werden.
Die Wanderausstellung geht auf die Ausstellung „Telemann und Frankreich – Frankreich und Telemann“ zurück, die anlässlich der 14. Magdeburger Telemann-Festtage vom 12. März bis 26. April 1998 in Magdeburg zu sehen war.

Eine Wanderausstellung des Zentrums für Telemann-Pflege und -Forschung im Kulturamt der Landeshauptstadt Magdeburg

12 Aufsteller (Höhe ca. 2 m) mit Tafeln im A0-Format (ca. 120 x 85 cm; einseitig), variabel aufstellbar
Konzeption und Texte: Ralph-Jürgen Reipsch (Telemann-Zentrum Magdeburg)
Gestaltung der Tafeln: Gerhard Faller-Walzer (Hamburg/Wust)